Prophezeiungen: Visionen zur Endzeit – Das große Abräumen




Das Abräumen – Eine Zeit kommt, wo die Welt abgeräumt wird und die Menschen wieder wenig werden. – Niemand denkt dran, daß die Geißel Gottes kommt. Und so wird der Jammer groß sein.

Mühlhiasl, Visionen zur Endzeit

Gesetze werden gemacht, die niemand mehr achtet, und Recht wird nimmer Recht sein.
Niemand denkt dran, daß die Geißel Gottes kommt. Und so wird der Jammer groß sein.

Die Leut‘ werden erst recht schlecht. Die Religion wird noch so klein, daß man’s in einen Hut hineinbringt. Der Glaub’n wird so dünn, daß man ihn mit der Geißel abhauen kann. Über den katholischen Glauben spotten am meisten die eigenen Christen. Den Herrgott werden sie von der Wand reißen und im Kasten einsperren.

Kommt aber eine Zeit, da werden sie ihn wieder hervorholen, aber es wird zu spät sein, weil die Sach‘ ihren Lauf nimmt.

Wer etwas hat, dem wird’s genommen. In jedem Haus ist Krieg. In den Städten wird alles drunter und drüber gehen. Kein Mensch kann mehr dem anderen helfen. Sie werden sich Zäune ums Haus machen und auf die Leute schießen. Die reichen und noblen Leut‘ werden umgebracht. Wer feine Händ‘ hat, wird totgeschlagen.

Es wird nichts helfen, wenn auch die Leute wieder fromm werden und den Herrgott wieder hervorholen. Sie werden krank und kein Mensch kann ihnen helfen. Es wird erst vorbei sein, wenn kein Totenvogel mehr fliegt. Nachher sind die Leute wenig.

Der letzte Krieg wird der Bänkeabräumer sein. Er wird nicht lange dauern. Es wird so schnell gehen, daß kein Mensch es glauben kann, aber es gibt viel Blut und Leichen. Es wird so schnell gehen, daß einer, der beim Rennen zwei Laib Brot unterm Arm hat und einen davon verliert, sich nicht darum zu bücken braucht, weil er mit einem Laib auch langt. Aber dann werden sie Steine zu Brot backen und Brennesseln essen.

Es wird nichts helfen, wenn auch die Leute wieder fromm werden und den Herrgott wieder hervorholen. Sie werden krank, und kein Mensch kann ihnen helfen. Im ganzen Wald wird kein Licht mehr brennen, und das wird lange dauern. Es wird erst vorbei sein, wenn kein Totenvogel mehr fliegt. Nachher sind die Leute wenig.




Das große Abräumen – Die Mühlhiasl-Vorhersage im Wortlaut

Es folgt hier die Voraussage des Abräumens nach Landstorfers Fassung vom 28. Februar 1923. Die anderen Fassungen sind im Schrifttypus abgehoben. Kurze Erläuterungen oder Übersetzungen sind unmittelbar hinter dem fraglichen Begriff in Klammer gesetzt.

Abweichungen sind bei mündlicher Überlieferung keineswegs ungewöhnlich. Selbst von den vier Evangelien, bemerkt Walther Zeitler, existieren keine Originalniederschriften der Evangelisten, sie wurden erstmals im zweiten und dritten Jahrhundert nach Christus aufgeschrieben. Trotzdem unterscheiden sie sich nur ganz geringfügig.

Zeitler: „Es liegt mir fern, die Evangelien und die Mühlhiasl-Prophezeiungen auch nur ein Quentchen in gleiche geistige Nähe zu rücken oder sie gar vergleichen zu wollen. Es geht mir nur darum, zu zeigen, daß von viel bedeutenderen Texten keine originalen Niederschriften ihrer Urheber existieren.“

Im übrigen kamen die verschiedenen Fassungen der Mühlhiasl-Voraussagen mit Sicherheit schon von den Lippen des Propheten selbst; für seine – nach Mittelung Otto Kerschers – immer wiederholten Ankündigungen hat er gewiß nicht jedesmal genau denselben Wortlaut gewählt.

Als Vorzeichen des Dritten Weltkriegs beschrieb der Mühlhiasl den Straßenbau von Straubing über Stallwang und Cham bis zum Pilgramsberg bei Rattiszell. Als der Mühlhiasl diese Voraussage machte, wurde er ausgelacht, denn diese Gegend war damals derartig unwirtlich, daß der alte Weiherbauer (von Landstorfer und auch Adlmaier ohne Ortsangabe zitiert) erklärte:

„Wenn ich alles glaube, was der Mühlhiasl vorausgesagt hat,
so kann ich nicht glauben, daß da einmal eine Straße gebaut werden soll.“

Die Straße Straubing-Stallwang-Cham bis zur Further Senke wurde in den fünfziger und sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts gebaut.

Von Straubing auf den Pilmersberg hinein wird eine Straß‘ gebaut. Und auf der Straß‘ kommen sie einmal heraus, dieselben (dieselln) Roten, die Rotjankerl, die Rotkapperl. (‚Janker‘, nach Schmellers Bayerischem Wörterbuch: Kurzes Oberkleid, Jacke.)

Wenn sie aber einmal kommen, dann muß man davonlaufen, was man kann und muß sich verstecken mit drei Laib Brot. Wenn man beim Laufen einen verliert, darf man sich nicht bücken, so muß es ’schlaun‘ (so schnell muß es gehen). Wenn man den zweiten verliert, muß man ihn auch hintlassen, man kann’s auch mit einem noch aushalten.

Man darf sich nicht bücken darum, so eilig ist es.
Man kann’s auch mit einem Laib aushalten, weil es nicht lang dauern wird.

Wegen seiner Äußerungen über die Rotjankerl, die man häufig als ‚Rothosen‘ missverstand, wurde der Mühlhiasl verlacht. Manche Leute fragten, ob er etwa die rotbehosten Franzosen meine. Darauf antwortete er stets: Nein, die Franzosen sind’s nicht, rote Hosen haben s‘ auch nicht, aber die Roten sind’s!

Als Versteck empfahl er je nach der Gegend, wo er befragt wurde, für Mitterfels etwa die Wälder im Perlbachtal oder die Niederungen beim Buchberg, für Sankt Englmar die Käsplatte, für Bodenmais die Bergwerksstollen, für den waldlosen Gäuboden die Weizenmanndln.

Soviel Feuer und soviel Eisen hat noch kein Mensch gesehen. Die Berge werden ganz schwarz sein von Leuten. In einem Wirtshaus an der Brücke werden viele Menschen beieinander sein – und draußen werden die Soldaten schon vorbeilaufen, so schnell kommen sie.

In einem Wirtshaus werden viele Leute beisammen sein, und draußen werden die Soldaten vorbeireiten. (Backmund notierte am Rand: Hier hat der Seher die Panzer mit Pferden verwechselt.) Wer’s überlebt, der muß einen eisernen Schädel haben. Die wenigen, die übrig geblieben sind, werden sich schutzsuchend in den Windberger Klostermauern versammeln.

(Zum Schluß ist noch ein besonders unheimlicher Gast in Aussicht gestellt, nach Art des Sensenmannes:) Auf d’Letzt kommt der Bänke-Abräumer, „af d’letzt kimmt da Bänk-O’ramer“. (Da man in den Bauernstuben auf Bänken sitzt oder saß, ist er zu verstehen als eine die Familien hinwegraffende Seuche, eine um sich greifende tödliche Krankheit.

Der ‚Bänkabräumer‘ ist ein dem Mühlhiasl eigentümliches und völlig eigenes Wort.) Es wird nichts helfen, wenn auch die Leute wiederfromm werden und den Herrgott wieder hervorholen. Sie werden krank und kein Mensch kann ihnen helfen. Es wird erst vorbei sein, wenn kein Totenvogel mehr fliegt.

Die Leute sind nur noch wenig. Nachher grüßen sich die Leute wieder mit „Gelobt sei Jesus Christus!“, und einer sagt zum andern: „Grüß dich Gott, Bruder, grüß dich Gott, Schwester!“ „Wo hast dich denn du versteckt?“ Auf d’Nacht zündet einer ein Licht an, schaut, ob noch jemand eins hat. Wer zur Nacht auf einem hohen Berg steht, wird im ganzen Waldland kein Licht mehr sehen.

Wer eine Kronawittstaudn (Wacholder) sieht, geht drauf los, ob’s nicht ein Mensch ist. Ein Fuhrmann haut mit der Geißel auf die Erde nieder und sagt: Da ist einmal die Straubinger Stadt gestanden. Das Bayerland wird verheert und verzehrt von seinen eigenen Herrn, am längsten wird’s stehen, am schlechtesten wird’s ihm gehen.

Wenn man am Donaustrand und im Gäuboden noch eine Kuh findet, der muß man eine silberne Glocke umhängen, ein Ross, dem muß man ein goldenes Hufeisen hinaufschlagen, aber im Wald drinnen krähen noch Gickerl (Gockel).




Eine merkwürdige Voraussage soll noch erwähnt werden,
die der Mühlhiasl seinen Freunden gegenüber machte:

Wenn der Bünkabrüumer dagewesen ist, werden die bösen Geister und die, die waizen, gebannt. „Werden die Waiz verschafft.“ (‚Waiz‘ sind in Bayern Spukgestalten; ‚waizen oder weizen‘, nach Schmeller: Umgehen als arme Seele, als Geist oder Gespenst. Seit Papst Leo XIII. den großen Exorzismus neu formulierte und Gebete nach der Messe einführte, in denen von ‚umherschweifenden Geistern‘ die Rede ist, fühlte sich das Volk in seiner weitverbreiteten Anschauung bestätigt.)

Schließlich sei noch eine Aussage des Mühlhiasl angeführt (eine auf das Windberger Patrozinium Sankt Maria bezogene), die er denen entgegenhielt, die ihn auslachten.

Sehr ernst und nachdenklich meinte er: Lachts nur, ihr brauchts es ja nicht aushalten, aber euere Kindeskinder und die, wo nachher kommen, die werden ’s schon glauben müssen. Toats beten, daß der Herrgott auf Bitten Unserer Lieben Frau’s Unglück abwendt. Mir glaubt’s niemand, und doch ist’s wahr.

Der Chip der Bestie steht vor der Tür, pass auf, Klein Menschlein, dass du nicht auf diese Täuschung hereinfällst, denn wer sich markieren (chipen) lässt, verliert seine Seele.

 

Die Zeit des Chips der Bestie nähert sich

Die Abgesandten des Bösen hier auf der Erde, vertreten in der Freimaurerei, möchten mit der Neuen Weltordnung beginnen, die der Beginn der Sklaverei der Kinder des Volkes Gottes sein wird.

Während der Zeit der neuen Weltordnung wird der Gebrauch des Mikrochip obligatorisch sein, um auf alle Leistungen zugreifen zu können, die der Staat der einzelnen Länder zur Verfügung stellt.

Klein Menschlein bereite dich vor,
damit dich keiner überraschen kann.

Der Zusammenbruch der Weltwirtschaft ist nahe. Wehe denen, die ihren Glauben und ihr Vertrauen in den „Gott Geld“ gesetzt haben, denn sehr bald werden sie mit „ihrem Gott“ stürzen und werden nicht mehr aufstehen können!

Gerechtigkeit – Lieber Gott Gerechtigkeit – Du rettest alle, die sich an deiner Rechten vor den Feinden bergen.

Psalm 17(16),1-2.3ab.5.6-7.

Höre, Herr, die gerechte Sache,
achte auf mein Flehen,
vernimm mein Gebet von Lippen ohne Falsch!
Von deinem Angesicht ergehe mein Urteil;
denn deine Augen sehen, was recht ist.

Prüfst du mein Herz,
suchst du mich heim in der Nacht und erprobst mich,
dann findest du an mir kein Unrecht.
Auf dem Weg deiner Gebote gehn meine Schritte,
meine Füße wanken nicht auf deinen Pfaden.

Ich rufe dich an, denn du, Gott, erhörst mich.
Wende dein Ohr mir zu, vernimm meine Rede!
Wunderbar erweise deine Huld!
Du rettest alle, die sich an deiner Rechten vor den Feinden bergen.

Quelle: gloria.tv liebeisstleben bedankt sich bei Tina !

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