Manipulierte Lebensmittel – Lebensmittelfälschungen – Gewinne wie im Drogengeschäft

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Reis aus Kunststoff, gepanschtes Olivenöl: Gefälschte Lebensmittel sind weltweit ein riesiges Geschäft, kritisiert das Bundesamt für Verbraucherschutz. Für Konsumenten sind die Manipulationen kaum erkennbar.
„Experten schätzen, dass die Gewinne mit Lebensmittelbetrug die Größenordnung der Erträge aus dem Drogengeschäft oder dem Menschenhandel entsprechen“, sagte der Präsident des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), Helmut Tschiersky, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es liege auf der Hand, „dass die organisierte Kriminalität da mitmischt“.
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Tschiersky nannte als Beispiele gefärbtes Palmöl, die Zusetzung von Aromastoffen bei Weinen, gepanschtes Olivenöl oder gar Glasnudeln und Reis aus Kunststoff, die in Indien auf den Markt gekommen seien:

„Den Tätern winken satte Gewinne.“

Gut gemachte Fälschungen seien für Kunden kaum zu erkennen, sagte der Behördenchef. „Wenn man sich vor Fälschungen schützen kann, dann mit Aufmerksamkeit“, so Tschiersky. „Wenn eine Flasche hochwertiges Olivenöl etwa nur drei Euro kosten soll, stimmt wahrscheinlich etwas nicht.“
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Die Probleme mit manipulierbaren Lebensmitteln sind höchst unterschiedlich: Gepanschtes Olivenöl etwa ist meist nur minderwertig und der Verbraucher zahlt einen zu hohen Preis.
Mitunter können die Fälschungen und falschen Kennzeichnungen aber auch lebensgefährlich werden. In einem Fall etwa seien gemahlene Haselnüsse mit gemahlenen Erdnüssen versetzt worden. „Für Allergiker ist das eine Katastrophe“, sagt Tschiersky.
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Im Kampf gegen Lebensmittelbetrug forderte der Behördenchef einen besseren Schutz für anonyme Hinweisgeber. Die in Deutschland geltenden Regelungen würden sogenannte Whistleblower nur unzureichend vor Nachteilen schützen.
So könnten sie zum Beispiel arbeitsrechtlich belangt werden und ihren Job verlieren, wenn sie ihre Firma verrieten. „Man sollte sie besser absichern.“

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Quelle: spiegel – Allure von liebeisstleben bedankt sich!

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